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Wissen

KI im Betrieb einführen: Womit fangen Sie an?

Viele Betriebe wissen, dass sie etwas mit KI machen sollten, aber nicht, womit. Der Anfang ist nicht ein Werkzeug, sondern ein Ablauf, der Ihr Team heute Zeit kostet. Dort fängt man an, und zwar mit einem.

So gehen Sie vor

  1. ErstgesprächSie erzählen, wie Ihr Betrieb arbeitet und wo es hakt. Wir sagen, wo wir Ansatzpunkte sehen. Danach entscheiden Sie, ob eine Potenzialanalyse folgt.
  2. KI-PotenzialanalyseWir gehen Ihre Abläufe Bereich für Bereich durch: Wo hilft KI, wo reicht eine feste Regel, was bleibt, wie es ist. Dazu eine Reihenfolge nach Nutzen, eine Empfehlung, was Ihre vorhandenen Lizenzen schon leisten, etwa Microsoft 365, und ein Angebot für den ersten Ablauf. Werkzeuge und Anbieter wählen wir gemeinsam mit der Person, die bei Ihnen für Datenschutz zuständig ist.
  3. Erster Ablauf in BetriebWir bauen den Ablauf, der auf Ihrer Liste oben steht, binden Ihre Programme an, soweit das technisch geht, und testen mit Beispielen aus Ihrem Alltag. In Betrieb geht er erst nach Ihrer Abnahme.
  4. Einführung im TeamAuf Wunsch weisen wir Ihr Team ein: was das Werkzeug tut, was es nicht tut, was geprüft werden muss und wer bei Fehlern eingreift. Danach übernehmen wir auf Wunsch auch den Betrieb.

Mit KI, ohne KI oder gar nicht

Nicht jeder Ablauf braucht KI. Daten von einem Programm ins andere zu übertragen folgt festen Regeln und arbeitet jedes Mal gleich. KI hilft vor allem dort, wo freier Text gelesen, eingeordnet oder geschrieben wird; manches davon lösen auch feste Regeln. Und manches bleibt beim Menschen, etwa Preisgespräche. Die Analyse sortiert Ihre Abläufe in diese drei Gruppen.

Was die KI am Ende tun darf, legen Sie fest: ob sie nur vorbereitet und ein Mensch freigibt, oder ob feste Schritte von selbst laufen.

Was Sie außerdem bedenken sollten

Die Potenzialanalyse ist technische und organisatorische Beratung, keine Rechtsberatung. Datenschutzfragen klären Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten, falls Sie einen haben, weitere Rechtsfragen mit Ihrer Kanzlei.

Haben Sie einen Datenschutzbeauftragten, binden Sie ihn früh ein (Art. 38 Abs. 1 DSGVO). Bei voraussichtlich hohem Risiko für Betroffene ist vor dem Start eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig (Art. 35 DSGVO).

Haben Sie einen Betriebsrat, informieren Sie ihn rechtzeitig über geplante KI-Werkzeuge und beraten mit ihm die Auswirkungen (§ 90 BetrVG). Kann ein Werkzeug Verhalten oder Leistung überwachen, bestimmt er mit (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG).

Wer KI einsetzt, muss die KI-Kompetenz seiner Leute mit passenden Maßnahmen unterstützen; ein bestimmtes Niveau verlangt das Gesetz nicht (Art. 4 KI-Verordnung in der Fassung seit 27.07.2026). Eine Einweisung im Team ist dafür ein naheliegender Schritt. Diese Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine rechtliche Prüfung.

Wovon der Aufwand abhängt

Jeder Betrieb arbeitet anders, darum steht hier kein Preis. Den Umfang bestimmen vor allem vier Punkte: wie viele Abläufe Sie angehen, ob Ihre Programme Schnittstellen haben, wie geordnet Ihre Vorlagen und Listen sind, und ob wir den Betrieb danach übernehmen sollen. Ob und wie die Analyse vergütet wird, klären wir vorab mit Ihnen.

Für Digitalisierungsvorhaben mit Umsetzung kann in Bayern für kleine gewerbliche Betriebe der Digitalbonus in Frage kommen; Freie Berufe sind ausgeschlossen, reine Beratung ohne Umsetzung wird nicht gefördert. Den Antrag stellen Sie vor dem Auftrag, begonnen wird erst nach der Eingangsbestätigung. Eine Zusage ist das nicht.

Abläufe bei unseren Kunden

Im Hotelbetrieb ordnen unsere Automatisierungen das zentrale Postfach: Werbung und Spam verschwinden aus dem Eingang, und was die Rezeption beantworten muss, bleibt dort stehen.

Im Hotel wie im Maklerbüro nehmen unsere Assistenten Anrufe entgegen, erfassen das Anliegen und verbinden weiter. Wo eine Schnittstelle da ist, buchen sie direkt ins System.

Häufige Fragen

Müssen wir vorher alle Abläufe aufschreiben?

Nein. Für das Erstgespräch reicht einer, der Zeit kostet. Die übrigen nehmen wir in der Analyse gemeinsam auf.

Was, wenn KI für uns gar nicht passt?

Dann steht das so in der Analyse. Manche Abläufe laufen mit festen Regeln besser, ganz ohne KI, und manche bleiben, wie sie sind.

Was kostet die Analyse?

Das Erstgespräch kostet nichts. Ob und wie die Analyse vergütet wird, klären wir vorab mit Ihnen. Danach erhalten Sie ein Angebot für den ersten Ablauf.

Wer kümmert sich nach dem Start?

Vor dem Start legen wir fest, wer Ergebnisse prüft, Unterlagen aktuell hält und bei Fehlern eingreift. Auf Wunsch übernehmen wir Betrieb, Überwachung und Weiterentwicklung.

Welcher Ablauf kostet Ihr Team heute die meiste Zeit?

Nennen Sie uns im Erstgespräch diesen einen Ablauf und die Programme, mit denen Ihr Team arbeitet. Wir sagen Ihnen, ob er sich als Anfang eignet. Das erste Gespräch kostet nichts.